Neue Podcastfolge -Episode 10

Die neueste Podcastfolge ist da -Nr.10:
„Mit Möhrengrün wird alles gut“,
Vermischtes zum Stricken und u.a. ein Pestorezept
https://itunes.apple.com/…/podcast/stricks…

oder
http://www.spreaker.com/show/strickspleen_stricken_leben

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Andrea D. sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zur 10. Folge! 🙂
    Prima, dass du neue Folgen nun im blog ankündigst und ich das dann direkt bei ravelry sehen kann.

    LG Andrea

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  2. Henriette sagt:

    Hallo Elke,

    zur Ernährungsdiskussion möchte ich gern einen Punkt ergänzen: Keine Ernährungsform ist immer für alle Menschen perfekt. Zum Einen ändert sich der Bedarf je Jahreszeit, ob Mann oder Frau, ob schwanger, stillend oder „normal“, je nachdem, wo frau sich in ihrem Zyklus befindet, wie schwer und wie viel man körperlich arbeitet. Ein Möbelpacker hat einen anderen Bedarf als ein Fahrradkurier.

    Aber auch die Gene bestimmen meiner Meinung nach zum Teil, was wir wirklich brauchen und was unser Körper gut verarbeiten kann. Manche Menschen vertragen einfach keine Vollkornprodukte. Manche brauchen viele Kohlenhydrate. Andere brauchen viele Proteine. Manche brauchen Fleisch, andere nicht. Wenn meine Vorfahren Jahrhunderte lang Feldarbeit betrieben haben, brauche ich anderes Essen, als wenn sie Eskimos waren.

    Das alles natürlich unter der Voraussetzung, dass man viel Gemüse isst, viel Wasser trinkt, natürliche Lebensmittel kauft oder wenn schon verarbeitete, dann nur ohne Aromen und Geschmacksverstärker. Dann kann man nämlich wirklich ganz gut auf das Bauchgefühl und den Appetit hören, weil man dann isst, was man wirklich braucht.

    Schlimm finde ich ja, dass es auch so viele Bio-Produkte gibt, die Aromen, Glutamat und unheimlich viel Zucker enthalten. Es gab mal eine Zeit, da konnte man guten Gewissens alles kaufen und essen, was das grün-weiße Sechseck drauf hatte, aber inzwischen sind die Zutatenlisten darauf auch teilweise gruselig.

    So, jetzt höre ich mal Folge 10 weiter. Bin gespannt, was das mit dem Möhrengrün auf sich hat.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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    1. strickspleen sagt:

      Absolut richtig! Mich erreichte gerade ein Schreiben (5-Elem.org), das da auch gut zu passt, deshalb hier ein Auszug: „20 Milliarden Euro!!! geben die Deutschen jährlich für Fertiggerichte aus – und daran ändern offensichtlich auch die jüngsten Lebensmittelskandale wie Pferdefleisch-Lasagne und Co. reichlich wenig. Natürlich ist es bequem, sich abends nach einem stressigen Arbeitstag einfach eine Tiefkühlpizza in den Backofen zu schieben – aber gut kann das doch wirklich nicht sein… oder vielleicht doch?
      Vor einigen Wochen testete Sternekoch Nelson Müller im ZDF Fertiggerichte auf „Herz und Nieren“ und kam am Ende auf das Ergebnis, dass industriell produzierte Massenware mehr oder weniger genauso gut sei wie eine frisch gekochte Mahlzeit – ‚lediglich am Geschmack müsse man noch ein wenig feilen‘. Die mangelnde Transparenz bei der Produktion, die elend langen Zutatenlisten mit Zusatzstoffen wie Geschmacks-verstärkern und deren Gefahren für die Gesundheit und der deutlich höhere Vitamin- und Nährstoffgehalt von Frischware wurde nur am Rande erwähnt. Da fragt man sich schon, wer denn diesen „unabhängigen Test“ finanziert hat…
      Es ist so schade, dass immer weniger selbst gekocht wird! Dabei macht das Zubereiten eines frischen Essens nicht nur Spaß, sondern gibt uns vor allem die Möglichkeit, genau das zu uns zu nehmen, was unser Körper (individuell) braucht – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe und Aromen“….
      Ja, statt solchen Sendungen wären vielleicht mal Berichte sinnvoller, wie ich auch ohne großen Zeitaufwand fix koche (da kommt von unseren großen Köchen wenig) oder was der Unterschied zwischen Diskounter-Bio und z.B.Demeter-Bio ist, da wird ja leider ständig alles über einnen Kamm geschert…aus meiner praktischen Erfahrung ist das Hauptproblem aber, dass es die Meisten das alles gar nicht wissen wollen und so ungesund essen, dass schon Gemüse aus der Dose ein Riesenfortschritt wäre;-)
      LG

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      1. Henriette sagt:

        In den Zusammenhang kann ich auch das Buch „Lizenz zum Essen“ empfehlen. Darin geht es vor allem darum, dass Stress zu Bauchfett führt und dass man nicht durch Hungern abnimmt, sondern durch essen, nämlich gesund essen. Liest sich auch gut.

        Das mit dem Kochen sehe ich so: Wenn ich mein Essen selbst zubereite, mich also vor der Mahlzeit schon längere Zeit damit beschäftige, macht es mich später schneller satt, weil ich es einfach mehr wahrnehme. Hingegen wenn ich die TK-Pizza in den Ofen schiebe und später vor dem TV mampfe, nehme ich das Essen gar nicht richtig wahr und mein Hirn signalisiert noch immer Hunger. Nicht nur der Füllstand des Magens, sondern auch das Sehen, Schmecken, Riechen, Fühlen senden wichtige Signale an das Gehirn.

        Diese Achtsamkeit ist doch überall wichtig. Wenn ich mit dem Flugzeug herumjette und dann im All-Icklusive-Hotel die ganze Zeit am Pool liege, hinterlässt ein Urlaub viel weniger Eindruck in meinem Gehirn als wenn ich mit dem Zug langsam anreise, vor Ort in fremder Währung einkaufe und durch alte Stadtkerne oder am Strand spazieren gehe.

        Beim Stricken bzw. Handarbeiten generell ist es auch so. Wenn ich meinen Schrank mit billigen Klamotten fülle, habe ich meist nix anzuziehen. Aber wenn ich meine Kleidung selbst hergestellt, also das Muster ausgesucht, die Wolle gekauft (oder gar selbst gesponnen), wochenlang gestrickt habe, trage ich sie mit einem ganz anderen Bewusstsein.

        Ein spannendes Thema. Danke!

        Liebe Grüße,
        Henriette

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  3. Agnes sagt:

    Ganz tolle Folge, wie immer! 🙂 Ich freue mich schon sehr auf die nächste! Liebe Grüße aus den USA, Agnes

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