Ich liebe Maschenproben…

…nein, das ist ganz ohne Ironie gemeint, ohne ;-))!

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Sicher, früher war das mal anders, da erschien es mir einfach immer nur lästig. Man entdeckt ein Modell, verliebt sich, sucht die Wolle dazu, die optimale Nadel, und wenn dann alles endlich zusammen ist, will man doch nicht mit so einem dooofen Läppchen anfangen! Man will loslegen, richtig loslegen!!
Ich glaube, es war eine Podcasterin (leider weiß ich nicht mehr, wer…), die mir begreiflich machte, warum es einfach vernünftig ist, trotzdem eine zu machen…und Myra Wood, die mich nicht nur endgültig von der Unabdingbarkeit der Maschenprobe überzeugte, sondern in ihrem Craftsykurs auch den Funken überspringen ließ, dass das sogar noch Spaß machen kann. Heute ist die „Mapro“ fester Bestandteil eines Rituals: Sobald ich neue Wolle habe, genieße ich die Planung in vollen Zügen, indem ich genüßlich ein paar Maschen für eine erste Mapro anschlage, mitunter wickele ich sogar gerne erst den Strang dafür auf, um eeeendlich loslegen zu können-mit einer Maschenprobe natürlich!

Letzte Woche im Stricktreff gab es eine Art Tunika an einer Mitstrickerin zu sehen, die mir richtig, richtig gut gefiel. Aus eine älteren Sabrina…wie gut, dass ich die doch aufgehoben habe;-)…jetzt genieße ich die Vorstellung mir das hübsche Teilchen mal aus der Gedifra Amira zu stricken, die eh schon allzulange meinen Stash „ziert“…

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bei den Maschenproben verhält es sich wahrscheinlich so wie mit vielen anderen Dingen im Leben, wir müssen es erst einmal falsch machen, um dann aus den Fehlern zu lernen. Bei mir war das jedenfalls so. Heute ist die Chance, dass das fertige Teil auch passt, wesentlich größer als früher, als ich mich einfach auf die Angaben in der Anleitung und auf der Banderole verlassen habe. Ich erinnere mich noch an einen viel zu kleinen Pullover, bei dem ich mich auch nicht von meinen Zweifeln beirren habe lassen, schließlich habe ich ja genau nach Anleitung gestrickt. 🙂

    Außerdem gewinnt man, wenn man sich erst einmal an das von vielen ja geschmähte Aus- und Umrechnen herantraut, eine ganz neue Freiheit. Es ist einfach toll, nicht von Anleitungen abhängig zu sein, die eben nie für den individuellen Körper geschrieben sind.

    Und der dritte Punkt, der mir einfällt, ist das Testen von Muster und Farbkombination, ohne erst einen halben Pullover oder ähnlich großes gestrickt zu haben, um dann festzustellen, dass das doch blöd aussieht.

    Natürlich muss man nicht immer eine Maschenprobe anfertigen. Wenn ich ein Lieblingsgarn habe und meine Maschenprobe kenne, kann ich es auch so versuchen. Obwohl sich diese im Laufe de zeit auch verändern kann.

    Also, viel Spaß beim „swatchen“.

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  2. fadenwerkerin sagt:

    Hallo!
    Ich mag Deinen Blog und finde, den sollen noch viel mehr Leute lesen- deshalb habe reichen ich den „Liebster Award“ an Dich weiter! Auf meinem Blog erfährst Du, wie die Teilnahmebedingungen sind- allerdings nicht nur für den Blog Award, den ich für eine super Promotion halte sondern auch für Giveaway von handgefärbtem Sockengarn ;O)

    Liebe Grüße!
    Daniela

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  3. havariemarie sagt:

    Oje, Maschenproben… Ich habe mich auch lange dagegen gewehrt, dann nach mehreren fatalen Erfahrungen mir angewöhnt, immer eine zu machen, und falle trotzdem immer wieder auf die Nase. Vermutlich bin ich in Gedanken beim Arbeiten der MaPro schon so sehr beim Projekt, dass ich zu nachlässig stricke. den Craftsykurs, den du empfohlen hast, schaue ich mir auf alle Fälle mal an, vielleicht hilft er ja sogar mir! 😛

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