Cowl aus erstem Handgesponnenen:

Mein Cowl aus meinem allerersten Handgesponnenen ist fertig, ließ sich erstaunlich gut verstricken und passt astrein unter meine Alltags-Winterjacke: 

 
Genial auch aus meiner Sicht, dass man sich ziemlich genau die Menge Wolle, die man braucht, erspinnen kann, und dass man dann die Option hat, sie noch in der Wunschfarbe zu färben, theoretisch jedenfalls;-)

Stolz wäre übertrieben, weil spinntechnisch ist das Ding eher eine Katastrophe, aber doch sehr sehr happy, dass ich jetzt was Selbst-Gesponnenes mein „Eigen“-werk nennen kann. Das hätte ich noch vor wenigen Wochen für unvorstellbar gehalten, dass ich zu sowas komme…

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11 Kommentare Gib deinen ab

  1. Die Spinne sagt:

    Ich sag einfach nur:
    GRANDIOS!!!!

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    1. strickspleen sagt:

      Danke Dir!!! Das freut mich aber, wenn mein Cowl so einer erfahrenen Spinnerin gefällt:-))

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  2. Gudrun H. sagt:

    Klasse!
    Wenn es dir auch weich genug ist – ich bin da ja so empfindlich. Was ist das für Wolle?
    Mein allererstes Garn hatte ich nicht aufbewahrt – es war auch nicht so viel, dass ich daraus hätte was stricken können. Aber mein erstes am Spinnrad war lila Merino, welches ich mit Konengarn verzwirnt hatte und weil es mir dann für den Hals nicht weich genug war, habe ich Beinstulpen draus gestrickt.

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    1. strickspleen sagt:

      Beinstulpen sind grundsätzlich auch mal eine gute Idee, für kleine Mengen gehen ja auch solche Stiefel-Manschetten schon.
      Zur Weichheit: sagen wir mal, wenn man viele „schwangere“ Fasern darunter hat, wird’s weicher als es aussieht;-) Die Faser weiß ich leider nicht mehr, weil ich die vor längerer Zeit mal zum Spindelspinnen-ausprobieren erstanden hatte….frisch habe ich gerade probeweise BluefaceLeister, Corridale, Falkland und Lincoln, glaube ich, beim Wollschaf geordert – im Vergleich würde ich sagen, die im Cowl verwendeten Fasern waren so mittelweich, BFL ist z.B. weicher. Aber nicht rauh, falls das irgendwie verständlich ist.
      (Da hab ich auch noch Einiges zu lernen, bis ich bei den Fasern durchblicke.)

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  3. Oja das Gefühl das erste selbsgesponnenen und fertig gestricke Werk in den Händen zu halten ist großartig. Der Gedanke: ich kann mir (theoretisch) jedes beliebige Kleidungsstück selbst fertigen. Einfach genial! Und ein großes stück von genau diesem Gefühl schwingt bei jedem weiteren Werkstück mit, was fertig wird und das Stolzsein, wenn die Garne nach und nach gleichmäßiger werden, bis man genau das Garn spinnen kann, was man sich für ein bestimmtes Projekt vorgestellt hat. WILLKIMMEN IN DER WELT DER SPINNER!!! 😀

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    1. strickspleen sagt:

      Danke Dir, so ein schöner Kommentar!

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  4. Manu sagt:

    Liebe Elke,
    der Cowl ist toll geworden, und Dein erstes gesponnenes Garn kommt darin richtig gut zur Geltung. Ich mag es, wenn Sachen etwas „Struktur“ haben… 😉
    Noch ein kleiner Tipp: Das erste selbstgesponnene Garn läßt sich auch prima Strickfilzen…
    Liebe Grüße
    Manu

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    1. strickspleen sagt:

      Hallo Manu,
      Schön, dass Du auf mein blog gefunden hast und danke für den netten Kommentar. Der Tipp mit dem Strickfilzen ist auch super, das will ich sowieso bald mal wieder machen.

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  5. Jenny sagt:

    Na wer sagt es denn ! Du kannst es doch ! Und das erste Garn ist immer was besonderes! Mein erstes Garn von der Spindel war leider untragbar, weil zu Rauh. Ich freue mich mehr von deinem handgesponnenen zu sehen !
    Liebe Grüße Jenny

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