Faves der Woche

Diese Woche war stricktechnisch eine verlorene Woche.

Ich hatte mir letzten Sonntag noch nicht zu Ende überlegt, dass ich es ja viiielleicht noch schaffen könnte, den Streifenpullover bis Ende Januar fertigzustellen, da motzte auch schon mein Handgelenk und sagte Bescheid, dass Stricken jetzt mal eine Zeit lang nicht mehr geht. Ätsch! 

Dabei sind nur noch die Unterarme zu bestricken, so ein Mist! Aber okay, ohne meine Hand geht’s einfach nicht, da sitze ich wohl am kürzeren Hebel. Immerhin, die Gelegenheit sich mal zeitintensiv nach neuen Modellen umzusehen, oder? Hab ich auch gemacht, nur leider sind die Ergebnisse dürftig. 

Wie schon seit längerem hatte ich nämlich wieder mal die Idee mich nach einer Art Poncho oder Cape umzuschauen, nach einem Teil, dass man sich an kühlen Abenden schnell überwerfen und tagsüber gut verstauen oder wie einen Schal an die Tasche knoten kann, sowas. Nicht für kalte Wintertage, denn da finde ich Ponchos wegen den offenen Seiten ohnehin nicht so geeignet, sondern eher etwas für die Übergangszeit. Eine Art „Frühlingscape“ sozusagen. Ist aber nicht so einfach zu finden, schon gar nicht, wenn man deutsche Anleitungen bevorzugt…und schon eine festgelegte Vorstellung vom Wunschponcho hat….zum Beispiel Fransen gehen für mich gar nicht. 

Und ganz viele deutsche Cape-Anleitungen arbeiten mit viel zu dicker Wolle, Maschenproben mit 8-10 Maschen sind keine Seltenheit. Das kommt alles nicht infrage und so werde ich wahrscheinlich doch kein Frühlingscape stricken, wenn meine Hand denn überhaupt mal wieder mag;-). Aber ein paar überlegenswerte Entwürfe für die Tapetenrolle habe ich in Richtung Übergang von Winter zu Frühjahrszeit dann doch noch gesammelt:

Einen Rollkragen z.B. kann man immer mal gebrauchen, und der ist schnell genadelt, dieser „Treppenviertel-Cowl“ von Nicolordesigns gefällt mir gut,  

…überhaupt ist nicolor.de eine interessante Designsite, mit der ich mich noch beschäftigen will, denn das Motto „maximale Freiheit“ klingt für mich nach ausbaufähigen Grundmodellentwürfen, wie dem bekannten Raglano, einem Basis-Raglanpullover – grundsätzlich etwas, was ich immer mal suche, Pullover u.a. Modelle nicht als ausgetüftelten Entwurf, sondern im Sinne eines „Kochrezeptes“, das man dann nach eigenen Vorstellungen und auch mit Wolle aus dem Stash, trotz abweichender Maschenprobe oder anderem Wunschmuster, nachstricken kann. 

Klingt in der Theorie gut, praktisch habe ich von Nicola Susen allerdings noch kein Muster ausprobiert, der Treppenmustercowl wird da das erste…übrigens gibt es dazu passend noch weitere Treppenmuster-Designs: 

Meinem Ponchotraum kommt vielleicht am ehesten der Lattice Lace Poncho entgegen, vor allem auch, was die Wollstärke angeht…in wie weit mir Lace am Poncho gefällt, bin ich mir aber auch nicht sicher, ja, ist nicht so einfach mit mir;-)  

 

Sonst würde es vllt. auch schon ein Caponcho tun, mit oder ohne lace…den kenne ich durch Manu, die ihn schon in ihrem Videopodcast gezeigt hat, immerhin eine gute Sache, so ein Teil mal „live“ gesehen zu haben. Wobei der Caponcho eher ein nettes Modeaccesoire als ein richtiges Cape ist, dafür ist er mir zu kurz.    

Aber in jedem Fall gibt es einige hübsche Caponcho-Ausführungen von anderen Strickerinnen, schade, dass die Fotos der Designerin nicht ganz so gelungen sind.

Ein „richtiger Poncho“, der aber nicht in Arktis-Dicke daherkommt, ist der dänische „Poncho Fall„, der angenehm abgeschrägte, und dadurch schmälere Seitenteile hat und auch mal nicht langweilig glattrechtsgestrickt ist: 

 

Gefällt mir gar nicht schlecht.
Die Frage ist natürlich dann: Warum nicht gleich eine Strickjacke stricken? Z.B. so eine ausgefallene wie Ampeloi von Susan Mills, auch irgendwie schick das Teil: 

Und solange ich mich nicht entscheiden kann, liebäugele ich doch wieder gerne mal mit einem Tuch, wie dem neuen Entwurf von Melanie Berg  

 “ Rheinlust„…das kann man ja als Mainzerin nur gut finden…

 

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