Basisaustattung Nähzubehör

Einen schönen Artikel über das wichtigste Nähzubehör, die kleinen, feinen und mitunter entscheidenden Helferlein zum Nähglück, hat NaehteVonKaethe gerade auf ihrem Blog zusammengefasst – schaut mal rein, wenn Ihr noch nicht fertig  ausgestattet seid oder mal gucken wollt, wie Andere die Spreu vom Weizen trennen, denn es wird auch viel Unsinn verkauft, oder Dinge die nicht gut funktionieren! 

Aus meiner Sicht gilt das z.B. für die üblicherweise verkauften Kreidestifte – von daher sehr interessant, welche Stifte Käthe benutzt. Ich ärgere mich immer, weil ich mit der viereckigen Kreide zu ungenau bin, und mit den praktischer erscheinenden Stiften selten eine wirklich sichtbare „Zeichnung“ kreiert kriege. Auch die aufgesteckten Rubbelradierer sind m.E. mehr Schein als Sein, am liebsten habe ich bisher mit meiner Kreidemaus gearbeitet, für die ich allerdings noch nur weiße Kreide zum Nachfüllen gesehen habe. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich hier nicht in der Hauptstadt, sondern gerade DIY-technisch, mitten in der „Großstadt“, in der Provinz lebe! Klingt merkwürdig, ist aber so. Wobei es Verbesserungen gibt in letzter Zeit. Es soll sogar ein neues Stoffgeschäft in unserem „Szeneviertel“ geben – das muss ich mir bald mal angucken, vllt. gibt’s da ja auch mal alternatives Nähzubehör …

Eine Sache noch, die ich weiterempfehlen kann: mein Schneidelineal mit Schiene, das ich aus dem Zeichen-/Architekturbedarf habe, und das fest auf meinem Nähtisch liegt. Ich finde das superpraktisch, und kann mit Rollschneidern auch nicht sooo gut ohne Führung umgehen. Man muss nur ein bisschen aufpassen nicht ständig im Lineal zu landen, das macht natürlich die Klingen stumpf. Und: auch mein kleines Bügeleisen liegt immer auf dem Tisch bereit, dafür habe ich mir die Silikonmatte zugelegt und kann es so stets einsatzbereit halten.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Danke für die Übersicht. Finde es immer spannend zu sehen, welche Materialien von anderen verwendet werden.
    Mit der Kreide geht es mir ähnlich. Früher habe ich mich mit der „richtigen“ Kreide abgemüht. Ständig war diese stumpf oder war in kleine Stücke zerbrochen. Dann habe ich das Prym Kreiderad entdeckt und seitdem ist die „richtige“ Kreide kein Thema mal für mich. Falls Du mal Equipment online bestellst – die farbigen Kreideräder von Clover sind hervorragend. Den pinken verwende ich inzwischen öfters als den weißen von Prym. Bei meinen Projekten ist gerne auch mal ein heller Stoff dabei – das Pink sieht man da immer sehr gut.
    Das kleine Bügeleisen habe ich auch, verwendet es nur sehr selten. Mit meinem Dampfbügeleisen komme ich irgendwie besser zurecht.
    Ach ja und ohne Rollschneider und Matte wollte ich inzwischen auch nicht mehr nähen.

    Lieber Gruß,
    Muriel

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  2. 123 Nadelei sagt:

    Immer wieder interessant, welches Zubehör anderswo verwendet wird und die ob ich noch einen Tipp bzw. Trick ergattern kann. Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
    Viele meiner Markierungen liegen an Stellen, die später nicht zu sehen sind, im Bereich der Nahtzugabe und so greife ich meistens zu Frixion Stiften.
    Kreidestift mit auswechselbaren Minen habe ich auch, meistens setze ich beim Kleidung nähen Markierungspunkte links auf dem Stoff mit einem weichen Bleistift.
    Für dunkle Stoffe habe ich auch eine Seife mit scharfer Kante. Ist sicher Gewohnheit, hat sich für mich bewährt.
    LG Ute

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